Ajuntament de Bunyola

GESCHICHTE

Im Gemeindegebiet von Bunyola wurden im Jahr 1954 beim Bau der Landstrasse von Sa Comuna in einer Höhle die halb versteinerten Überreste des Myotragus Balearicus (Höhlenziege) gefunden.

Im dieser Gegend wurden viele prähistorische Funde gemacht, von denen der runde Talaiot (Turmbau)von Coma-sema besonders erwähnenswert ist. Dieser Talaiot zählt zu den am besten erhaltenen Funden in den Bergen. Außerdem gibt es die Talaiots von Son Palou (einer davon steht in viereckig angelegten Siedlungsresten) und die Talaiots von Pujol und von S'Alqueria Blanca.

Auf den Fotographien sind die Talaiots von Coma-sema zu sehen.

Aus der römischen Zeit sind die Reste der Galenit-Minen von Son Creus, „Mina des Moros“ genannt, erhalten. Von der byzantinischen Zeit haben wir nur durch den Fund einer Lampe (6.-8. Jahrhundert)in der Mine von Son Creus Zeugnis, die wahrscheinlich zur Beleuchtung der Mine diente. Während islamischer Herrschaft gehörte das Gebiet von Bunyola zusammen mit Esporles, Valldemossa, Deià und Teilen von Banyalbufar zum „juz' de Bunyûla-Mûsû“.

Aus dem Llibre de Repartiment und anderen Dokumenten aus der Zeit nach der Eroberung (1232-1273) haben wir Kenntnis von verstreuten Siedlungen. Es werden 16 Alquerias (Muslimische Höfe) erwähnt. U.a. Alfabia, Beniadatz (oder Barcelona), Beniatzar, Beniforani, Raxa, Lluch, Comasema, Aurient. Außerdem werden neben den Alquerias kleinere Höfe erwähnt: Antigor, Margi, Montueri, Polenci usw.
Barcelona

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